Vermeintliche XP-Sicherheitslücke an Geldautomaten nicht relevant

  • Aufregung um Geldautomaten unbegründet
  • Geldautomaten der Volksbank Siegerland eG sind sicher

Siegen, 11.03.2014 Ende letzter Woche gab die Bundesregierung Warnungen zu vermuteten Hackerangriffen auf Geldautomaten der Banken heraus. Diese Meldungen zogen nicht nur Schlagzeilen im Bundesgebiet nach sich. Auch im Siegerland sind viele Kunden verunsichert.

Zum Hintergrund: Der Hersteller des mittlerweile 13-Jahre alten Betriebssystems Windows XP hat angekündigt im April den Support für das Produkt einzustellen. Daher sehen Experten die Gefahr, dass eventuelle Sicherheitslücken des Betriebssystems auf Dauer nicht mehr geschlossen werden. Dies könnte sogenannte Hacker ins Spiel bringen, die mit hoher krimineller Energie versuchen könnten, eventuelle Lücken auszunutzen.


„Wir wollen diese Verunsicherung für unsere Kunden gerne auflösen“, erläutert Jens Brinkmann, als Vorstandsmitglied u.a. zuständig für die IT der Bank. „Zunächst können wir die Besorgnis nachvollziehen und stehen daher im engen Kontakt mit unserem Rechenzentrum, welches den technischen Ablauf der Geldautomaten sicherstellt. Richtig ist, dass der Support der Sicherheitsupdates seitens Microsoft für Windows XP im April endet.“ Brinkmann führt weiter aus: „Die Geldautomaten der Volksbanken und Raiffeisenbanken befinden sich jedoch in einem gesicherten Banken-Netz ohne Verbindung zum Internet. Die technischen Rahmenbedingungen ermöglichen es uns, die Geldautomaten besonders sicher zu betreiben - unabhängig vom Auslauf des Supports für XP. Die Fiducia & GAD IT AG, IT-Dienstleister und Rechenzentrum der Volksbanken im Norden und Westen Deutschlands, wird Anfang 2015 gemeinsam mit den angeschlossenen Banken dann die technischen Umstellungen auf Windows 7 starten.“


Zwischenzeitlich gab es auch aus den Reihen der Politik und der Kreditwirtschaft Entwarnung.